Mehr als 110 Dezibel Schalldruck ab 40 Hertz, ein Frequenzband von 20 Hertz bis 20 Kilohertz, neun aktiv angesteuerte Kanäle.
Der Verstärker: 600 Watt
Herzstück der Anlage ist der Top-HiFi-Amplifier, intern als AMPT geführt. Er hängt per Lichtwellenleiter (MOST-Bus) an der Headunit.
Die Gesamtleistung liegt bei 600 Watt, verteilt auf neun aktive Kanäle: Zweimal 125 Watt gehen an die beiden Bass-Lautsprecher mit 8 Ohm Impedanz, siebenmal 50 Watt an die Mittel- und Hochtonkanäle mit jeweils 4 Ohm. Diese Aufteilung erklärt, warum die Bässe im System so dominant ausgelegt sind – sie bekommen pro Kanal mehr als doppelt so viel Leistung wie ein einzelner Mittel- oder Hochtonkanal, obwohl insgesamt nur zwei Bass-Kanäle gegen sieben Mittel-/Hochtonkanäle stehen.
Schalldruck, Bandbreite, Linearität
Der Schalldruck liegt bei über 110 Dezibel ab 40 Hertz – ein Wert, der eher an Konzertlautstärke als an ein Autoradio erinnert. Die Bandbreite deckt mit 20 Hertz bis 20 Kilohertz den gesamten für Menschen hörbaren Bereich ab, und die Linearität von ±3 Dezibel zeigt, wie gleichmäßig das System über dieses gesamte Spektrum verstärkt, ohne einzelne Frequenzbereiche unkontrolliert zu betonen oder abzuschwächen.
Sechzehn Lautsprecher, exakt verortet
Angesteuert werden sechzehn Lautsprecher. Im Armaturenbrett sitzen ein Hochtöner und ein Mitteltöner, in den Spiegelfüßen je ein weiterer Hochtöner links und rechts. Die vorderen Türen tragen je einen Mitteltöner. Unter den Vordersitzen sind die beiden Bässe platziert. Im Fond kommen vier Lautsprecher in den Türverkleidungen hinzu, plus vier weitere in der Hutablage. In Summe: sieben Hochtöner, sieben Mitteltöner, zwei Subwoofer.
Die Bässe sind mit 150 Watt Nennleistung bei 8 Ohm und einem Frequenzbereich von 30 bis 250 Hertz ausgelegt, die Mitteltöner mit 25 Watt bei 4 Ohm für 150 bis 5.000 Hertz, die Hochtöner mit 30 Watt bei ebenfalls 4 Ohm für 4,5 bis 20 Kilohertz. Auch hier gilt: Die Nennleistung der Einzelchassis liegt bewusst über der tatsächlichen Verstärkerleistung pro Kanal – ein üblicher Sicherheitspuffer, damit die Lautsprecher auch bei Belastungsspitzen nicht an ihre Grenze kommen.
Wie das Signal verarbeitet wird
Digital verarbeitet wird das Ganze in einem 10-Kanal-Chip, von dem neun Kanäle aktiv genutzt werden. Jeder Bass-Lautsprecher erhält seinen eigenen Kanal, während sich Mitteltöner und Hochtöner je Seite einen Kanal teilen. Parallel geschaltet, aber unabhängig von den Bässen angesteuert. Mehrkanalquellen wie DVD-Tonspuren im 5.1-Format werden intern auf 7.2 umgerechnet und passend auf beide Sitzreihen verteilt. Fehlt ein solches Mehrkanalsignal, übernimmt Dolby Pro Logic II die Berechnung eines räumlichen Klangbilds aus einer gewöhnlichen Stereoquelle.